Malerei Gabriela Thur

über mich

„In unserer Gesellschaft benötigen wir solange Künstler und Künstlerinnen, bis wir gelernt haben, Andersartigkeit zu integrieren, Geistesfreiheit als Normalität zu akzeptieren und kreative Ideen direkt in schöpferische Lebensprozesse umzuwandeln.“ Gabriela-Thur

Eines Tages stand ich auf und einem inneren Impuls folgend kaufte ich mir meine ersten Farben. Da ich mich zuvor noch nicht mit Malerei beschäftigt hatte, waren meine Kenntnisse über Materialien und deren Verwendung gleich null. Zum Glück arbeitete in meinem ersten Laden eine damalige Bekannte, die mir eine wunderbare und herzliche Einführung gab. So hatte ich nun erste Farben, Pinsel und das entsprechende Papier. Ich erkannte, dass ich weder eine Erlaubnis von außen oder Benotung über mich und meine Malkenntnisse benötigte, um mich dem hin zu geben, was sich in mir bewegte und immer mehr in Bildern zeigte. Mich aus diesem Glaubens- und Erziehungssystem befreiend, lernte ich mich und meinen Blick auf das Leben malend neu kennen. Dabei fügte es sich, dass mir lange im Beruf stehende Künstler aus meinem persönlichen Bekanntenkreis beobachtend zur Seite standen und meine ersten „tapsigen“ Pinselstriche sehend begleiteten. Ich selbst gebe mir nach wie vor die benötigte Ruhe und den Raum, um in meinem Tempo meine Bilder in mir wachsen zu lassen und gönne mir die zudem spielerische Auseinandersetzung mit Farben, Papier, Leinwand und Format, ohne ein Ergebnis oder eine Bewertung als Ziel zu setzen.